Branchenreport

30+ Apotheken-Insolvenzen Statistiken: das Apothekensterben

Die Apotheke um die Ecke war jahrzehntelang eine Selbstverständlichkeit. Jetzt schrumpft das Netz so schnell wie nie: Die Apothekenzahl ist auf den niedrigsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen, die Insolvenzen erreichen den höchsten Wert seit 2008, und selbst große Versandapotheken geraten ins Wanken. Dieser Report bündelt über 30 aktuelle Zahlen dazu, wie sich Apotheken-Insolvenzen und das Apothekensterben in Deutschland entwickeln, warum das eingefrorene Honorar die Branche auszehrt und was das E-Rezept verändert.
Das Wichtigste in Kürze
16.601 Apotheken Ende 2025, der niedrigste Stand seit fast 50 Jahren
44 Apotheken-Insolvenzen 2025, Höchststand seit 2008
502 Schließungen allein 2025, nur 62 Neueröffnungen
8,35 € Fixhonorar je Packung, von 2013 bis Mitte 2026 eingefroren

Wie viele Apotheken gibt es in Deutschland? Die Antwort auf diese Frage fällt jedes Jahr kleiner aus. Anders als in Gastronomie oder Bau verläuft die Krise der Apotheken dabei oft leise: Die meisten Betriebe verschwinden ohne formales Insolvenzverfahren, weil Inhaber aufgeben, bevor die Zahlungsunfähigkeit eintritt. Doch inzwischen steigen auch die echten Insolvenzen deutlich. Die folgenden über 30 Zahlen ordnen beides ein.

1. Das Apothekensterben in Zahlen

1

Nur noch 16.601 Apotheken gab es Ende 2025 in Deutschland.

Das ist der niedrigste Stand seit fast 50 Jahren: 1977 zählten Ost- und Westdeutschland zusammen 16.374 Apotheken. Binnen eines Jahres schrumpfte das Netz um 440 Betriebsstätten, ein Minus von 2,6 Prozent gegenüber den 17.041 Apotheken zum Jahresende 2024.1

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502 Schließungen standen 2025 nur 62 Neueröffnungen gegenüber.

Auf jede neu eröffnete Apotheke kamen damit acht Schließungen. Im Schnitt machten pro Woche fast zehn Apotheken für immer zu, und das in einem Jahr ohne besonderen Konjunktureinbruch im Gesundheitswesen.2

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Seit 2013 hat fast jede fünfte Apotheke für immer geschlossen.

2013 gab es noch mehr als 20.600 Apotheken, seither ist rund ein Fünftel des Netzes verschwunden. Im selben Zeitraum stiegen die Kosten in den Betrieben nach Branchenangaben um 65 Prozent, während das Honorar praktisch unverändert blieb.3

4

In unserer Datenbank wird der Trend täglich sichtbar.

Bei InsolvenzTracker registrieren wir jede neue Insolvenzeröffnung aus dem amtlichen Justizportal, oft Wochen bevor die offizielle Statistik erscheint. Auch Apothekenbetriebe und Versandapotheken tauchen dort inzwischen regelmäßig auf.4

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Im ersten Quartal 2026 fiel der Bestand weiter auf 16.541 Apotheken.

Das Sterben setzt sich also ungebremst fort. Dabei bleibt die Nachfrage hoch: Rund eine Milliarde Patientenkontakte zählten die Apotheken allein 2025. Es ist kein Nachfrageproblem, das die Betriebe aus dem Markt drängt, sondern ein Kostenproblem.5

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Deutschlands Apothekendichte liegt weit unter dem EU-Durchschnitt.

Auf 100.000 Einwohner kamen zuletzt nur rund 22 Apotheken, der EU-Schnitt liegt bei 32. Griechenland kommt auf 97, Spanien auf 47, Belgien auf 41. Mit jeder weiteren Schließung wächst der Abstand, besonders auf dem Land werden die Wege länger.6

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Wir zählen ausschließlich eröffnete Firmeninsolvenzen.

Für unsere Auswertungen filtern wir auf eröffnete Unternehmensinsolvenzen und blenden Privatinsolvenzen, Einzelunternehmer und Nachlassverfahren aus. Weil viele Apotheken als eingetragene Kaufleute firmieren, bildet unsere Karte damit bewusst nur einen Teil des Apothekensterbens ab, vor allem Personengesellschaften und Versandapotheken. Umso wichtiger ist der doppelte Blick auf Insolvenzen und stille Schließungen.7

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Selbst auf Helgoland fand die Apotheke keinen Nachfolger.

Das Apotheker-Ehepaar der einzigen Hochsee-Apotheke Deutschlands suchte vergebens nach einem Übernehmer, ein Muster, das sich in vielen ländlichen Regionen wiederholt. Schon im ersten Halbjahr 2024 sank die Apothekenzahl um 283 Betriebe, nach 238 im Vorjahreszeitraum und 205 im Jahr davor: Der Rückgang beschleunigt sich.8

2. Insolvenzen: Höchststand seit 2008

Lange galt die Apotheke als nahezu insolvenzsicher: planbare Nachfrage, regulierte Preise, treue Kundschaft. Diese Gewissheit bröckelt.

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44 Apotheken meldeten 2025 Insolvenz an, so viele wie seit 2008 nicht mehr.

Der Informationsdienstleister CRIF nennt als Treiber steigende Personal-, Energie-, Miet- und Bürokratiekosten bei einer seit Jahren ausbleibenden Honoraranpassung. Die Kombination frisst selbst solide geführte Betriebe auf.9

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Von 2023 auf 2024 haben sich die Apothekenpleiten mehr als verdoppelt.

Auf 19 Insolvenzen im Jahr 2023 folgten 40 Fälle 2024 und schließlich 44 im Jahr 2025. Die Kurve zeigt seit dem Ende der Energiepreisbremsen und der Inflationswelle steil nach oben.10

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277 Apotheken gelten 2026 als akut insolvenzgefährdet.

Das sind 12,6 Prozent mehr als die 246 gefährdeten Betriebe im Vorjahr. Besonders stark stieg die Zahl in Hessen (plus 46,7 Prozent), Nordrhein-Westfalen (plus 30,8 Prozent) und Baden-Württemberg (plus 26,7 Prozent).11

12

Nur 1,7 Prozent der Apotheken sind insolvenzgefährdet, in der Gesamtwirtschaft sind es 10,3 Prozent.

Die Branche bleibt damit strukturell stabiler als der Durchschnitt aller Unternehmen. Doch die Zahl täuscht: Eine Apotheke muss nicht insolvent werden, um zu verschwinden. Die meisten Inhaber schließen, bevor es überhaupt zum Verfahren kommt.12

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Jeden Tag kommen neue Fälle hinzu.

Auf der Insolvenzkarte sehen wir die Eröffnungen nahezu in Echtzeit. Aus dem Gesundheitswesen, von Pflegediensten über Praxen bis zu Apothekenbetrieben, vergeht kaum eine Woche ohne neue Einträge.13

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111 Insolvenzmeldungen zählte der Gesundheitsmarkt 2025, Apotheken stellten die größte Gruppe.

Mit 32 öffentlich gemeldeten Fällen lagen Apotheken vor Arzt- und Zahnarztpraxen (24) und Krankenhäusern (23). Die Zählung weicht von der CRIF-Statistik ab, weil nur öffentlich bekannt gewordene Verfahren erfasst werden. Das Apothekensterben reiht sich damit in eine breitere Krise ein, die wir auch in unseren Reports zu Pflege-Insolvenzen und Krankenhaus-Insolvenzen dokumentieren.14

15

Auf jede Apothekeninsolvenz kommen mehr als zehn stille Schließungen.

2025 standen den 44 Insolvenzen 502 Schließungen gegenüber. Die typische Apotheke endet nicht vor dem Insolvenzgericht, sondern geordnet: Der Inhaber geht ohne Nachfolger in den Ruhestand oder gibt auf, solange noch Vermögen da ist. Genau deshalb unterschätzt die reine Insolvenzstatistik das Ausmaß der Krise.15

3. Eingefrorenes Honorar, dünne Margen

Apotheken können ihre Preise für rezeptpflichtige Arzneimittel nicht selbst setzen. Sie erhalten je Packung ein staatlich festgelegtes Fixhonorar, und genau dieses Konstrukt ist zum Kern der Krise geworden.

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Das Packungsfixum war 13 Jahre lang bei 8,35 Euro eingefroren.

Seit 2013 blieb der Betrag unverändert. Erst zum 1. Juli 2026 stieg das Fixhonorar auf 9,00 Euro, zum 1. Januar 2027 folgt die zweite Stufe auf 9,50 Euro. Die Krankenkassen rechnen mit jährlichen Mehrkosten von rund 875 Millionen Euro.16

17

Zum Jahreswechsel steigt zugleich der Kassenabschlag von 1,77 auf 2,07 Euro.

Ein Teil der Honorarerhöhung wird den Apotheken also direkt wieder abgezogen. Das Bundeskabinett beschloss die Verordnung am 3. Juni 2026, künftig soll der Deutsche Apothekerverband das Honorar direkt mit dem GKV-Spitzenverband verhandeln.17

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Die Umsatzrendite sank 2025 auf 4,2 Prozent, ein neues Tief.

2024 lag sie noch bei 4,4 Prozent, 2015 bei 6,5 Prozent. Steigende Umsätze bei schrumpfender Marge: Die Apotheken setzen immer mehr um und behalten davon immer weniger.18

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Ein Drittel der Apotheken erwirtschaftet kein tragfähiges Ergebnis mehr.

Die Durchschnittsapotheke erzielte 2025 rund 4,0 Millionen Euro Netto-Umsatz und etwa 168.000 Euro Betriebsergebnis. Doch 7 Prozent aller Apotheken machten Verlust, und 33 Prozent blieben unter 100.000 Euro vor Steuern, Altersvorsorge und Investitionen, was die ABDA als akute Gefährdung ihrer langfristigen Stabilität wertet.19

20

Schon 2023 war der Anteil defizitärer Apotheken mit 11,1 Prozent auf einem Höchststand.

Das zeigt das Datenpanel der auf Apotheken spezialisierten Treuhand Hannover. Im unteren Drittel der Betriebe lag das Jahresergebnis im Schnitt nur noch bei rund 5.000 Euro, für Tausende Inhaber lohnt sich die Selbstständigkeit wirtschaftlich nicht mehr.20

21

Die regionale Verteilung lässt sich live nachvollziehen.

Jede eröffnete Insolvenz erfassen wir mit Standort, Rechtsform und zuständigem Amtsgericht und verorten sie auf der Karte. So wird sichtbar, wo im Gesundheitswesen gerade Versorgungslücken drohen. Die Auswertung nach Bundesländern gibt es in unseren Statistiken.21

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162.186 Menschen arbeiteten 2024 in den öffentlichen Apotheken.

Darunter waren 72.189 PTA, 53.235 approbierte Apothekerinnen und Apotheker sowie 32.108 PKA. Rechnerisch hängen an jeder Betriebsstätte knapp zehn Arbeitsplätze, jede Schließung trifft also weit mehr Menschen als nur den Inhaber.22

23

579 Arzneimittel waren im November 2025 nicht lieferbar.

Auf der BfArM-Engpassliste standen unter anderem ADHS-Medikamente, Psychopharmaka, Insulin und Cholesterinsenker. Für Apotheken bedeutet das massiven unbezahlten Mehraufwand: Alternativen suchen, Rücksprachen dokumentieren, Retax-Risiken tragen.23

4. Konkrete Fälle: von der Dorfapotheke bis Sanicare

Hinter den Statistiken stehen konkrete Betriebe. Die Insolvenzwelle reicht inzwischen von der Landapotheke bis zu bundesweit bekannten Versandhändlern.

24

Die Versandapotheke Sanicare rutschte im Juli 2026 in die Insolvenz.

Die BS Apotheken OHG, Betreiberin von Sanicare, stellte am 15. Juli 2026 beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf vorläufige Eigenverwaltung. Der Betrieb mit 74 Beschäftigten und zuletzt rund 80 Millionen Euro Jahresumsatz läuft zunächst weiter.24

25

Sinkende Umsätze bei hohen Investitionen führten Sanicare in die Krise.

Das Unternehmen nennt rückläufige Erlöse bei gleichzeitig teuren Investitionen in Logistik und Digitalisierung. Dazu kommt ein Wettbewerb, der durch internationale Anbieter deutlich schärfer geworden ist und die Margen im Versandgeschäft drückt.25

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Für Sanicare ist es bereits die zweite Insolvenz nach 2012.

Damals führte der Tod des Gründers Johannes Mönter zu einem Nachlassinsolvenzverfahren: Betroffen waren die Versandapotheke mit 342 Mitarbeitern und rund 216 Millionen Euro Umsatz sowie drei Vor-Ort-Apotheken. Nach einer Übernahme wurde das Unternehmen saniert, bis die Zahlen erneut kippten.26

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Solche Fälle stehen zuerst in den amtlichen Bekanntmachungen.

Eröffnungsbeschlüsse erscheinen im Justizportal, bevor die Fachpresse berichtet. Auf der Insolvenzkarte ist jeder eröffnete Fall mit Aktenzeichen, Gericht und Standort verzeichnet, so lassen sich auch Apothekenpleiten früh erkennen.27

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In Guxhagen meldete eine 67-jährige Apothekerin Insolvenz an.

Die Inhaberin der Hayn-Apotheke im hessischen Guxhagen stellte Mitte Juni 2025 einen Eigenantrag und führt den Betrieb in Eigenverwaltung weiter. Zuvor hatte der Großhandel auf Vorkasse umgestellt. Steigende Personalkosten, das ausgebliebene Honorarplus und die Abwanderung von Kunden zum Versandhandel hatten die Zahlungsfähigkeit aufgezehrt.28

5. E-Rezept, Versandhandel und Reform

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Redcare Pharmacy knackte 2025 erstmals die Milliarde beim Rx-Umsatz.

Der Versandkonzern hinter Shop Apotheke steigerte den Umsatz mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln auf über 1 Milliarde Euro und das bereinigte EBITDA um 72 Prozent. Das E-Rezept macht die Rezepteinlösung per App massentauglich, Umsätze wandern damit strukturell von der Offizin ins Netz.29

30

Am 22. Mai 2026 beschloss der Bundestag die Apothekenreform.

Das Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) verdoppelt fast die Notdienstpauschale, erlaubt Zweigapotheken auf dem Land, erweitert das Leistungsspektrum um Impfungen und Tests und lässt erfahrene PTA unter Auflagen die Vertretung übernehmen. Ob das reicht, um das Sterben zu stoppen, ist offen.30

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Die nächsten Fälle stehen schon in den Bekanntmachungen.

Solange das Honorar den Kosten hinterherläuft, dürften weitere Apotheken folgen, von der Dorfapotheke bis zum Versandhändler. Wer wissen will, welche Standorte gerade betroffen sind, sieht das auf der Insolvenzkarte oft Tage vor den Schlagzeilen.31

Häufige Fragen

Wie viele Apotheken gibt es in Deutschland?

Ende 2025 gab es in Deutschland noch 16.601 öffentliche Apotheken, im ersten Quartal 2026 waren es nur noch 16.541. Das ist der niedrigste Stand seit fast 50 Jahren, denn 1977 zählten Ost- und Westdeutschland zusammen 16.374 Apotheken. Allein 2025 schrumpfte das Netz um 440 Betriebsstätten bzw. 2,6 Prozent.

Wie viele Apotheken-Insolvenzen gab es 2025 in Deutschland?

2025 meldeten 44 Apotheken Insolvenz an, der höchste Stand seit 2008. 2023 waren es noch 19 Fälle, 2024 bereits 40. Für 2026 gelten laut dem Informationsdienstleister CRIF zudem 277 Apotheken als akut insolvenzgefährdet, 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Warum schließen so viele Apotheken?

Das Fixhonorar je rezeptpflichtiger Packung war von 2013 bis Mitte 2026 bei 8,35 Euro eingefroren, während die Kosten in den Betrieben um rund 65 Prozent stiegen. 2025 machten 7 Prozent der Apotheken Verlust, ein Drittel erwirtschaftete weniger als 100.000 Euro Betriebsergebnis. Dazu kommen Personalmangel, Lieferengpässe und die Konkurrenz der Versandapotheken, deren Rezeptgeschäft durch das E-Rezept stark wächst.

Gehen Apotheken meistens über eine Insolvenz vom Markt?

Nein. 2025 standen den 44 Apothekeninsolvenzen 502 Schließungen gegenüber, auf jede Insolvenz kamen also mehr als zehn stille Schließungen. Die meisten Inhaber geben geordnet auf, etwa zum Renteneintritt ohne Nachfolger, bevor es überhaupt zu einem Verfahren kommt.

Wird das Apothekenhonorar erhöht?

Ja, nach 13 Jahren Stillstand stieg das Packungsfixum zum 1. Juli 2026 von 8,35 auf 9,00 Euro, zum 1. Januar 2027 folgt die zweite Stufe auf 9,50 Euro. Die Krankenkassen rechnen mit jährlichen Mehrkosten von rund 875 Millionen Euro. Zugleich steigt allerdings der Kassenabschlag von 1,77 auf 2,07 Euro je Packung.

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Kuch, M. (2026). 30+ Apotheken-Insolvenzen Statistiken: das Apothekensterben. Insolvenzkarte. https://insolvenzkarte.de/blog/apotheken-insolvenzen/

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Kuch, Max. „30+ Apotheken-Insolvenzen Statistiken: das Apothekensterben.“ Insolvenzkarte, 21.07.2026, https://insolvenzkarte.de/blog/apotheken-insolvenzen/

Quellenverzeichnis

  1. 1 ABDA (abda.de)
  2. 2 medconweb (medconweb.de)
  3. 3 Euronews (de.euronews.com)
  4. 4 InsolvenzTracker (insolvenztracker.de)
  5. 5 Gelbe Liste (gelbe-liste.de)
  6. 6 journalonko (journalonko.de)
  7. 7 InsolvenzTracker (insolvenztracker.de)
  8. 8 KOMMUNAL (kommunal.de)
  9. 9 CRIF Deutschland (crif.de)
  10. 10 t-online (t-online.de)
  11. 11 CRIF Deutschland (crif.de)
  12. 12 stb-web (stb-web.de)
  13. 13 InsolvenzTracker (insolvenztracker.de)
  14. 14 Gesundheitsmarkt (gesundheitsmarkt.de)
  15. 15 CRIF Deutschland (crif.de)
  16. 16 Apotheken Umschau (apotheken-umschau.de)
  17. 17 Pharmazeutische Zeitung (pharmazeutische-zeitung.de)
  18. 18 Arzt & Wirtschaft (arzt-wirtschaft.de)
  19. 19 ABDA (abda.de)
  20. 20 Treuhand-Verband (treuhand-verband.de)
  21. 21 InsolvenzTracker (insolvenztracker.de)
  22. 22 APOTHEKE ADHOC (apotheke-adhoc.de)
  23. 23 Monitor Versorgungsforschung (monitor-versorgungsforschung.de)
  24. 24 Pharmazeutische Zeitung (pharmazeutische-zeitung.de)
  25. 25 Retail News (retail-news.de)
  26. 26 Deutsches Ärzteblatt (aerzteblatt.de)
  27. 27 InsolvenzTracker (insolvenztracker.de)
  28. 28 APOTHEKE ADHOC (apotheke-adhoc.de)
  29. 29 Redcare Pharmacy (redcare-pharmacy.com)
  30. 30 Bundesgesundheitsministerium (bundesgesundheitsministerium.de)
  31. 31 InsolvenzTracker (insolvenztracker.de)
Max Kuch

Über den Autor

Max Kuch

Gründer von InsolvenzTracker

Max Kuch ist studierter Ökonom und Digitalunternehmer. Über mehrere Projekte im Bereich Insolvenzen wertet er täglich die aktuellen amtlichen Bekanntmachungen aus und beobachtet die Entwicklung der Insolvenzen in verschiedenen Branchen, in Deutschland wie im europäischen Ausland. Seine Auswertungen verbinden offizielle Statistiken mit tagesaktuellen Daten direkt aus den Insolvenzgerichten und machen Trends sichtbar, oft lange bevor sie in der öffentlichen Statistik auftauchen. Sein Ziel ist es, wirtschaftliche Entwicklungen früh, faktenbasiert und verständlich einzuordnen.

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